temperatur
Wasser hat einen ungewöhnlich hohen Schmelzpunkt
Der Schmelzpunkt von Wasser liegt bei 0 Grad Celsius -- viel höher als bei vergleichbaren Molekülen erwartet.
Wasser hat einen ungewöhnlich hohen Siedepunkt
Der Siedepunkt von Wasser bei 100 Grad Celsius ist anomal hoch im Vergleich zu ähnlichen Hydriden.
Wasser hat einen ungewöhnlich hohen kritischen Punkt
Der kritische Punkt von Wasser liegt ungewöhnlich hoch bei 374 Grad Celsius und 218 atm.
Wasser hat zwei flüssige Phasen und einen zweiten kritischen Punkt
Bei etwa -91 Grad Celsius wird ein zweiter kritischer Punkt vermutet, an dem zwei flüssige Phasen köxistieren.
Flüssiges Wasser lässt sich leicht unterkühlen, aber nur schwer glasig machen
Wasser kann weit unter 0 Grad Celsius flüssig bleiben, doch die Bildung von amorphem Eis ist schwierig.
Flüssiges Wasser existiert bei extrem niedrigen Temperaturen und gefriert bei Erwärmung
Unter bestimmten Bedingungen kann Wasser bei sehr tiefen Temperaturen flüssig sein und beim Erwärmen kristallisieren.
Flüssiges Wasser kann leicht überhitzt werden
Wasser lässt sich über seinen Siedepunkt hinaus erhitzen, ohne zu sieden.
Heisses Wasser kann schneller gefrieren als kaltes Wasser -- der Mpemba-Effekt
Unter bestimmten Bedingungen gefriert heisses Wasser schneller als kaltes -- ein Phänomen, das seit der Antike bekannt ist.
Warmes Wasser vibriert länger als kaltes Wasser
Die OH-Streckschwingung in warmem Wasser klingt langsamer ab als in kaltem Wasser.
Wassermoleküle schrumpfen bei steigender Temperatur und dehnen sich bei steigendem Druck aus
Entgegen der Intuition werden die einzelnen Wassermoleküle bei Erwärmung kleiner.
Bei etwa 330 K findet ein Flüssig-Flüssig-Übergang statt
Bei rund 57 Grad Celsius zeigt Wasser Anzeichen eines Übergangs zwischen zwei flüssigen Zuständen.